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Aktualisiert am Mittwoch, 9. Juli 2008, um 21:17 Uhr

Dahlie oder Georgine?

"Cavanilles"
Der Urvater der Dahlie - Antonio Cavanilles
Die Antwort voraus: Die eingedeutschten Namen"Dahlie" (lat. "Dahlia") und "Georgine" (lat. "Georgia") sind das Gleiche!

Warum dann diese zwei Namen? Cavanilles gab 1791 zu Ehren des schwedischen Botanikers Andreas Dahl der "Königin des Herbstes" den Namen "Dahlia". Nun glaubte ein Professor aus Berlin, Karl Ludwig Wildenow, dass diese Bezeichnung für eine andere Pflanzenart bereits vergeben sei (1792 von Carl Peter Thunberg). Und nannte sie nach dem russischen Forscher Georgi "Georgia variabilis".

Ein Irrtum. Denn Cavanilles war ein Jahr früher dran. So führt die Blume aus Mexiko zu Recht den Namen "Dahlia".

Und trotzdem sagen heute noch viele ältere Leute "Georginen" zu Dahlien und meinen damit vor allem die Ball- und Pompon-Klassen. Was nun? Die Auflösung ist ganz einfach. Weil in früheren Jahren das Sortiment in den Gärten vor allem aus diesen Klassen bestand.

Übrigens, im osteuropäischen Raum ist noch immer der Name "Georginen" üblich.

In der Heimat der Dahlien, Mexiko, wird sie sehr oft noch heute mit den Namen ihrer Ureinwohner bezeichnet. Und sie hatten viele Namen für die Dahlie. Hier sind die Zungenbrecher:

  • Chichipatli (=bittere Medizin)
  • Cocotli (=Wasserknolle)
  • Acocoxochitl (=Wasserknollenblume)
  • Acocotli (=Wasserschlund)
  • Acocoxiutl (=hohle, tiefliegende Wasserknollen-Pflanze)
  • Coanenepilli (=Schlangenzunge)

Gratuliere, wenn Sie diese 6 Bezeichnungen hintereinander, auswendig und unfallfrei heruntersagen können....